ISENBURGER TENNISCLUB e.V. Wir sind Tennis!

CLUBGESCHICHTE

Tennis für Jedermann



Die Gründungszeit

Wilhelm Bungert, einst deutscher Tennisprofi, feierte seine Erfolge in den späten 50er-Jahren und war bis in die 70er aktiv. Auch ohne die ganz großen internationalen Erfolge kann man jedoch behaupten, er habe den Tennis-Boom in den 80ern mit eingeleitet.

Der Tennissport galt in diesen Zeiten noch als „elitär“ – nur wenige Vereine boten der breiten Masse die Möglichkeit, am „weißen Sport“ teilzunehmen. Oftmals waren Mitgliedsbeiträge und Aufnahmegebühren finanziell nur schwer zu stemmen. Das sollte sich jedoch bald ändern.

1.274.828 Mitglieder zählte der Deutsche Tennis Bund im Gründungsjahr 1980. Der Zuwachs an Mitgliedern war seit einigen Jahren zweistellig. Tennis hatte sich alsideale Familien- und Freizeitsportart mit nur geringer Verletzungsgefahr erwiesen und eignete sich, in einer damals bewegungsarmen Gesellschaft, von der Spielidee auch für sportliche Späteinsteiger aller Altersgruppen.



Gründungsvorstand


Grund genug, dass Gerhard Goldberg, Ulrich Göbel und Christian Andersch die zahlreichen Anregungen nach einem Ski-Ausflug wörtlich nahmen und die Idee eines neuen Tennisvereins in die Tat umsetzten. Es wurde am 8. Mai 1980 zur Gründungsversammlung des Isenburger TC in die Hugenottenhalle eingeladen.

Die stolze Zahl von 60 Bürgerinnen und Bürger nahmen an der Veranstaltung teil, der ITC wurde ins Leben gerufen!


Aller Anfang ist schwer

Ein Tennisverein ohne Tennisplätze macht wenig Sinn!

​Das Bestreben des damaligen Vorstands war natürlich ein schnelles Vorgehen zum Bau der nötigen Plätze und Einrichtungen. Man wollte vorankommen. Schließlich zählte der ITC bereits 3 Monate nach Gründung über 300 zahlende Mitglieder!

Einige Vertreter des Magistrats der Stadt Neu-Isenburg sahen die Forderung mit einem anderen Auge. Der Antrag auf ein Pachtgrundstück wurde abgelehnt.

Von Pontius zu Pilatus wurde man verwiesen, doch ein konkreter Bebauungsplan zum gesuchten Gelände stand weiterhin im luftleeren Raum.

Zwischenzeitlich wurden breite sportliche und gesellschaftliche Aktivitäten für die Mitglieder angeboten.

Der Spiel- und Trainingsbetrieb fand in angemieteten Tennishallen, Gymnastik- und Konditionstraining in Schulturnhallen statt.

Durch Kinderfeste, Ski- und Tennis-Freizeiten, Rad- und Busausflügen, Stammtische, Freundschaftsturniere, Sommer-und Herbstfesten und vielen anderen Aktivitäten entwickelte sich beim ITC der Gemeinsinn, den Vereine auszeichnet.

Nicht zu vergessen sei hier der Isenburger Lauftreff, welcher damals noch an den ITC angegliedert war, und mit großer Begeisterung wahrgenommen wurde.


Die Bauphase


Vier Jahre sind ins Land gezogen, bevor Alexander Menche und Lutz Leda die ersten Tennisbälle auf eigener Anlage zur Einweihung schlagen konnten. 5 Tennisplätze waren es zu Beginn. Doch der Weg bis zur Fertigstellung war mühsam und als Herkulesaufgabe zu bezeichnen.

Planung und Bau unserer überwiegendin Eigenleistung erstellten Tennisplatz-Anlage, einschließlichClubhausund Sanitärbereich, waren eine besondere Herausforderung und Meilenstein.

​Allein in die Außenanlagen des vormals kaum nutzbaren Grundstückes pflanzten die Vereinshelfer an die zweitausend Pflanzen, Sträucher und Blumen. Ungezähltauch die vielen freiwilligen Arbeitsstunden beim Bau der Umkleiden und Duschen, der Innenanlage, des Parkplatzes und der Tribüne am Platz 2.